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Bonus-Folge: Die eine Unwahrheit zu viel

Bonus-Folge: Die eine Unwahrheit zu viel

22m 35s

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner tritt als CDU-Spitzenkandidat zurück – seine Aussagen zum Berliner Stromausfall wurden ihm zum Verhängnis. Es geht um die Frage, was der Politiker tatsächlich am ersten Tag des Blackouts im Januar gemacht hat. Auslöser sind neue Recherchen des Tagesspiegel.

Warum die Recherche so lange gedauert hat, warum sich das Bundeskanzleramt zu Wort meldet und was das jetzt für die Berliner Politik bedeutet, ordnen Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin und Autorin des "Tagesspiegel Checkpoint", und der rechtspolitische Korrespondent Jost Müller-Neuhof in dieser Bonus-Folge ein.

Für das Sounddesign des Podcast wurde teilweise unterstützend KI eingesetzt.

Was bleibt vom Blackout? Ihr fragt, wir antworten (6/6)

Was bleibt vom Blackout? Ihr fragt, wir antworten (6/6)

24m 49s

Müssen wir jetzt tatsächlich alle Prepper werden? Der Stromausfall hinterlässt zahlreiche Fragen an Politik und Bevölkerung. Was hat sich seitdem Januar-Blackout bei Katastrophenschutz und Krisenvorsorge getan? Und wie habt ihr den Stromausfall erlebt? In der finalen Podcastfolge beantworten wir zusammen mit Experten eure Fragen und wollen wissen, ob wir für die Zukunft besser vorbereitet sind. Denn eins ist sicher: Der nächste Blackout kommt bestimmt.

Was ans Licht kommt, wenn der Strom wieder fließt (5/6)

Was ans Licht kommt, wenn der Strom wieder fließt (5/6)

34m 21s

Lügen, Tennis und Katastrophendemenz: Nach 104 Stunden ist der Strom im Südwesten der Hauptstadt zurück - doch der Berliner Blackout wird zur politischen Vertrauenskrise. Im Zentrum steht der Regierende Bürgermeister und die Frage, was er am ersten Tag der Krise gemacht hat. Dabei gerät eine entscheidende Frage in den Hintergrund: Was müssen wir aus dem Blackout lernen - und wie wird Deutschland krisenfester? Das Land, die Stadt und jeder von uns. Darum geht es in Folge 5 des Tagesspiegel-Podcasts „104h Blackout – wie verwundbar sind wir?“.

Spekulationen, Wegwerf-Agenten und der Worst-Case (4/6)

Spekulationen, Wegwerf-Agenten und der Worst-Case (4/6)

28m 53s

An Tag 3 des Blackouts verselbständigten sich auf Social-Media-Plattformen unbestätigte Spekulationen: Was, wenn das Bekennerschreiben gar nicht von einer linksextremen Vulkangruppe stammt? Könnte der russische Geheimdienst dahinterstecken?

Um diese Gerüchte und um die Frage, wie feindliche Staaten unsere Energieversorgung tatsächlich bedrohen, geht es in Folge 4. Außerdem wollen wir wissen: Kann man einen solch folgenschweren Anschlag auf die Stromversorgung verhindern? Und wie gehen die Menschen in der Ukraine mit den ständigen Angriffen auf das Stromnetz um?

Es brodelt im Untergrund – die Suche nach den Tätern (3/6)

Es brodelt im Untergrund – die Suche nach den Tätern (3/6)

29m 42s

An Tag 2 des Berliner Stromausfalls taucht ein Bekennerschreiben im Internet auf. Darunter ein Name: Vulkangruppe. Dahinter steckt eine der geheimnisvollsten militanten linksextremen Strukturen Deutschlands. In mehr als einem Dutzend Fällen wird gegen sie ermittelt, handfeste Spuren gibt es bislang kaum.

Als noch weitere Schreiben zum Anschlag auf das Stromnetz auftauchen, wird der Fall immer komplizierter. Anscheinend ist die Aktion in der Szene umstritten. Ist das jetzt die große Chance für die Ermittlungsbehörden, doch noch die Vulkangruppe zu fassen? 

Schwachpunkt im Netz: Wie kann ein Brand alles lahmlegen? (2/6)

Schwachpunkt im Netz: Wie kann ein Brand alles lahmlegen? (2/6)

30m 1s

Am Samstagmittag kommt raus, der Strom wird nicht wie gehofft am Abend zurück sein. In Folge 2 des Podcasts gehen wir der Frage nach: Wie konnte ein einzelner Brand an einer Kabelbrücke überhaupt so verheerende Folgen haben? Und wir sprechen mit den Menschen, die bei Eiseskälte in ihren Wohnungen ausharren mussten und jenen, die verzweifelt versuchen Hilfsbedürftige zu evakuieren.

So wie Walther Seiler. Er leitet ein Hospiz, seine todkranken Gäste müssen schnell in Sicherheit. Doch als er den Notruf wählt, wird plötzlich klar, dass so schnell keine Hilfe kommen wird. Es schlägt die Stunde der freiwilligen Helfer, der Nachbarn. Die...

 6.13 Uhr - Nichts geht mehr (1/6)

6.13 Uhr - Nichts geht mehr (1/6)

28m 56s

In Folge 1 rekonstruieren wir die ersten Stunden des Stromausfalls. Niemand weiß was los ist. Mit dem Strom sind auch Internet und Handyempfang weg. Verunsicherung macht sich breit. Bei den Menschen. Aber auch bei den Verantwortlichen aus der Krisenkoordination.

Wir recherchieren, warum auf diesen Ausnahmezustand, vor dem seit Jahren gewarnt wird, niemand richtig vorbereitet war. Dabei treffen unsere Tagesspiegel-Reporter auch jene Menschen in den Blackout-Gebieten, für die es um Leben und Tod ging. So wie Andreas Thomsen. Denn sein Leben hängt an einer Steckdose. Er ist auf ein Beatmungsgerät angewiesen. Sein Notstrom-Akku hält nur für sechs Stunden. Und es beginnt...

Ab 30. April: 104h Blackout – wie verwundbar sind wir?

Ab 30. April: 104h Blackout – wie verwundbar sind wir?

3m 12s

100.000 Menschen sitzen im Dunkeln, ohne Heizung, ohne Internet, ohne Notruf – bei Minusgraden und Schnee. Was erst wie eine einfache Netzstörung aussieht, ist Sabotage, ein Brandanschlag auf das Stromnetz und der längste Blackout in der deutschen Nachkriegsgeschichte: 104 Stunden bleibt in Teilen der Hauptstadt der Strom weg. Wie konnte es soweit kommen und was muss in ganz Deutschland passieren, damit wir krisenfester werden?

Im 6-teiligen Storytelling-Podcast „104h Blackout“ rekonstruieren Tagesspiegel-Reporter Julius Geiler und Sonja Gillert die fünf Tage ohne Strom. Sie sprechen mit Menschen, für die es Anfang Januar um Leben und Tod geht, mit den Verantwortlichen, die versuchen,...